Spezialisiert auf das Strafrecht

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Rechtsanwalt J. Marx

Fachanwalt für Strafrecht

Der Fachanwalt für Strafrecht als Spezialist

Willkommen bei Pohl und Marx Rechtsanwälte. Als Rechtsanwälte und Fachanwälte für Strafrecht arbeiten wir ausschließlich auf dem Gebiet des Strafrechts, jeder Rechtsanwalt weist besondere praktische Erfahrung auf und verfügt über entsprechende Kenntnisse in seinem Fachgebiet. So gewährleisten wir für unsere Mandanten eine Verteidigung, die sich durch ein hohes Maß an Spezialisierung auszeichnet.

  Auf das Strafrecht spezialisierte Kanzlei
  Vertreten von einem Fachanwalt für Strafrecht


Polizei Fachanwalt Strafrecht Berlin Beschuldigter Ermittlungsverfahren

Sie sind Beschuldigter in einem Strafverfahren?

Grundsätzlich gilt: Beraten Sie sich zunächst mit einem Fachanwalt für Strafrecht. Gerade im Strafrecht ist es besonders wichtig, alles über das Ermittlungsverfahren in Erfahrung zu bringen, bevor man das weitere Vorgehen plant. Der Titel Fachanwalt für Strafrecht steht für besondere Kenntnisse und Erfahrungen.

  Wir garantieren einen schnellen Termin zur Besprechung
  Wir sagen den Termin bei der Polizei für Sie ab

Kontakt

Telefon Pohl und Marx

   030 – 889 22 77 27   (Telefon)
   030 – 889 22 77 22   (Fax)
  info@pohlundmarx.de

Adresse

Fachanwalt Strafrecht Berlin

Pohl & Marx Rechtsanwälte
Kurfürstendamm 61
10707 Berlin

Vorladung als Beschuldigter

Vorladung Beschuldigter Polizei Fachanwalt Strafrecht Berlin

Nicht zur Polizei gehen

Ist man Beschuldigter in einem Strafverfahren (bzw. Ermittlungsverfahren), muss man sich zunächst über seine Rechte im Klaren sein. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ist streng geregelt und sieht nicht nur Pflichten für den Beschuldigten vor, sondern eben auch Rechte.

Als Betroffener muss man sich von Beginn an über den Ablauf eines Verfahrens Gedanken machen. Das beginnt in der Regel mit der Wahrnehmung des Schweigerechts durch den Beschuldigten. Eben dieses Recht ist eines der wichtigsten Verteidigungsrechte in einem Strafverfahren, welches man nicht leichtfertig aufgeben sollte.

Nutzen Sie Ihr Schweigerecht

Als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren sollte man gegenüber der Polizei von seinem Schwegerecht Gebrauch machen

Schweigerecht nutzen

Aus dem Schweigen entstehen dem Beschuldigten keine Nachteile. Es handelt sich vielmehr um ein ganz normales Verhalten gegenüber der Polizei. Als Beschuldigter ohne Kenntnis von dem konkreten Tatvorwurf eine Aussage zu machen, birgt zu viele Risiken:

Eine Aussage im polizeilichen Protokoll, die Sie so vielleicht gar nicht machen wollten, kann Ihnen später im Verfahren zum Nachteil ausgelegt werden – durch Schweigen verhindern Sie diese Folgen! Die Ermittler haben einen Verdacht, und für diesen Verdacht suchen sie Anhaltspunkte. Im Zweifel wird man Ihren entlastenden Aussagen weniger Glauben schenken.

Akteneinsicht nehmen

Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft

Akteneinsicht nehmen

Zuerst muss man erfahren, was einem überhaupt vorgeworfen wird und aus welchen Beweismitteln sich der Vorwurf ergibt. Ein Fachanwalt für Strafrecht übernimmt für Sie den Schriftverkehr mit der Polizei, der Staatsanwaltschaft und dem Gericht. So können Sie gewährleisten, dass alle Informationen zum Strafverfahren zügig zusammengetragen werden und das weitere Vorgehen geplant werden kann.

So schützt man sich effektiv vor voreiligen Aussagen. Schaffen Sie die notwendige Waffengleichheit gegenüber der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft.

So bewerten uns unsere Mandanten

Bewertungen anwalt.de

Bewertung anwalt.de

Was tun bei einer Durchsuchung oder Verhaftung?

Durchsuchung

Durchsuchung Wohnung durch einen Polizisten

Durchsuchung überprüfen

Eine Durchsuchung ist für den Betroffenen eine erschreckende Erfahrung. Die Polizei dringt in die Privatssphäre ein und sucht nach Beweisen für eine Straftat.

In dieser Situation sollte man sich Hilfe von einem Fachanwalt für Strafrecht holen. Seine Aufgabe ist es, die Maßnahme zu kontrollieren und die notwendigen Schritte einzuleiten. Grundsätzlich gilt: Im Falle einer Durchsuchung zum Tatvorwurf Schweigen und einen Fachanwalt für Strafrecht kontaktieren.

Festnahme/ Verhaftung

Close up image of police officer arrested a man

Festnahme überprüfen

Die Festnahme bzw. Verhaftung ist in der Regel das Schlimmste, was passieren kann. Hier ist schnelles Handeln gefragt, sowohl für den Betroffenen als auch seine Angehörigen.

Ein Fachanwalt für Strafrecht wird unverzüglich Kontakt zu dem Betroffenen aufnehmen und alles versuchen, die Haftsituation so schnell wie möglich zu beenden. Auch hier gilt: Keine Aussage aus Verzweiflung machen, sondern vom Schweigerecht Gebrauch machen und nach einem Rechtsanwalt verlangen.

Schnelles Handels ist gefragt

Rechtsanwalt berät Mandanten

Rechtsanwalt kontaktieren

Wir nehmen sofort Kontakt zur Polizei auf, um alle wichtigen Informationen zu sammeln. In der Regel wird unverzüglich Akteneinsicht beantragt, um sich zeitnah ein Bild über den Tatvorwurf zu machen.

Zeit ist hier ein wichtiger Faktor. Untätig im Ermittlungsverfahren zuzusehen, wie Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht den Tatvorwurf aus der Sicht der Strafverfolgung manifestieren, wäre ein grober Fehler.

Aktuelle Fälle und Nachrichten - Juli 2016

In eigener Sache

Fachanwalt für Strafrecht Berlin

Freispruch bei Vorwurf Alkohol am Steuer

Unser Mandant fuhr auf der Stadtautobahn gegen die Leitplanke. Die Polizei vor Ort stellte fest, dass der Atem unseres Mandanten nach Alkohol roch. Eine Blutentnahme ergab 0,35 Promille. Das Gericht entzog daraufhin den Führerschein, und zwar wegen des Verdachts von Alkohol am Steuer. Rechtsanwalt Marx legte Beschwerde gegen diese Maßnahme ein, das Landgericht Berlin entsprach dem Antrag der Verteidigung und gab  den Führerschein wieder heraus. Die Staatsanwaltschaft klagte trotzdem an und es kam zu einer Hauptverhandlung. Nachdem alle Polizeibeamten als Zeugen vernommen worden sind, beantragte Rechtsanwalt Marx einen Freispruch für seinen Mandanten – es wurde nicht nachgewiesen, dass der Unfall auf den Alkohol zurückzuführen war. Das Gericht gab der Verteidigung recht- es folgte ein Freispruch. Die Kosten des Verfahrens trägt die Landeskasse.

Aktuelles

Im Darknet werden verstärkt Drogen gekauft was wiederum zu Strafverfahren führt

Darknet: Shiny Flakes Verfahren werden auch jetzt noch von der Polizei verfolgt

Der Fall hat für Schlagzeilen gesorgt. Monatelang verkaufte ein junger Mann aus seinem Kinderzimmer heraus Drogen im großen Stil. Das Darknet schien der ideale Markt für diese Geschäfte zu sein. Das Urteil ist mittlerweile gesprochen, sieben Jahre Jugendhaft. Nunmehr überprüft die Staatsanwaltschaft gemeinsam mit den Strafgerichten die Abnehmer bzw. Käufer im Internet. Es werden verstärkt Hausdurchsuchungen durchgeführt, in ganz Deutschland werden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Uns selbst liegen mehrere Verfahren dieser Art vor. Sollte Ihnen gegenüber der Tatvorwurf BtM Verstoss erhoben worden sein, sollten Sie sich zeitnah mit einem Fachanwalt für Strafrecht beraten.

Aktuelles

Strafrecht Verkehrsrecht Alkohol am Steuer Fachanwalt Strafrecht Berlin

Maßnahmen in Berlin und Brandenburg: Alkohol am Steuer - § 316 StGB

Die Polizei geht verstärkt gegen Alkohol am Steuer vor. Da mit dem Vorwurf “Trunkenheit im Straßenverkehr” nach § 316 Strafgesetzbuch (StGB) eine hohe Geldstrafe und gegebenenfalls eine längere Sperrfrist für den Führerschein einhergeht, muss man hier frühzeitig Maßnahmen für das Verfahren einleiten. Gerade die vergangenen Monate haben gezeigt, dass viele Betroffene unnötig Zeit und Geld investieren, am Ende jedoch im Hinblick auf ihre Fahrerlaubnis mit leeren Händen dastehen. Ein fachanwalt im Strafrecht erklärt Ihnen das Verfahren und vertrtitt Sie gegenüber der Polizei.

In eigener Sache

Fachanwalt für Strafrecht Berlin

Freispruch bei Vorwurf der Bedrohung und Beleidigung

Dem Mandanten wurde vorgeworfen, seinen Nachbarn mit der Begehung eines Verbrechens bedroht zu haben. Überdies soll er ihn auch beleidigt haben. Dem Sachverhalt lag eine Aussage gegen Aussage Situation zu Grunde. Es erging ein Strafbefehl, gegen den der Rechtsanwalt Einspruch eingelegt hat. Nach der Akteneinsicht war schnell klar, dass sich das vermeintliche Opfer in Widersprüche verstrickt hatte. Im Rahmen der Hauptverhandlung wurden alle notwendigen Zeugen gehört. Schnell stellte sich heraus, dass die Tatvorwürfe unserem Mandanten gegenüber nicht zu halten sind. Der Angeklagte wurde freigesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig.

In eigener Sache

Foto von einem Joint und Cannabis

Einstellung des Verfahrens

Die Staatsanwaltschaft Köln hat unserer Mandantschaft gegenüber Anklage erhoben, der Tatvorwurf lautete auf Anbau, Besitz und Handeltreiben mit BtM (Cannabis). Nach Erörterung der Sach- und Rechtslage konnte sich Rechtsanwalt Marx gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft auf eine Einstellung des Verfahrens einigen. Grund dafür war unter anderem auch, dass noch ein weiteres Ermittlungsverfahren geführt wurde, welches einen noch schwereren Tatvorwurf aufweist.

In eigener Sache

Anklage

Freispruch bei Vorwurf des besonders schweren Fall des Diebstahls

Dem Mandanten wurde vorgeworfen, in eine Bar eingebrochen zu sein und diverse Gegenstände entwendet zu haben. Dabei gab es keine Zeugen, lediglich Fingerabdrücke sind am Tatort festgestellt worden. Die Verteidigung konnte nach 2 Verhandlungstagen vor dem Amtsgericht Tiergarten darlegen, dass andere Personen in die Bar eingebrochen sind und die Fingerabdrücke des Mandanten an einem Spurenträger nichts mit dem Tatvorwurf zu tun hatten. Der Mandant wurde freigesprochen, die Kosten des Verfahrens trägt die Landeskasse. Das Urteil ist rechtskräftig.

Aktuelles

Bei Alkohol am Steuer droht der Verlust des Führerscheins

Immer wieder gefragt: MPU schon ab 1,1 Promille?

In der Praxis galt bislang die Regel, dass bei Ersttätern ein Promillewert von 1,6 erreicht werden muss, damit nach dem Abschluss des Strafverfahrens und nach Ablauf der sogenannten Sperrfrist die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis von einer positiven MPU abhängig gemacht werden kann. Nunmehr hat aber der VGH Baden-Württemberberg entschieden, dass auch bei darunter liegenden Promillewerten die Anordnung einer MPU rechtmäßig ist. Im Hinblick auf § 316 StGB (Trunkenheit im Straßenverkehr) dürfte damit der Promillewert von 1,1 in Zukunft ausreichend sein. Probleme ergeben sich dann zwangsläufig mit dem Wortlaut des § 13 Satz 1, Nr. 2, Buchstabe c FeV (Fahrerlaubnisverordnung), die einen Promillewert von 1,6 für Ersttäter vorsieht.

Lage der Kanzlei